RONZHEIMER.

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Der 2025 mit einem Bambi ausgezeichnete Podcast von Journalist und Kriegsreporter Paul Ronzheimer, Journalist des Jahres 2022. Täglich mit den großen Themen, die unser Land bewegen, innen- und außenpolitisch. Ob von der Frontlinie oder aus den Hinterzimmern der Macht - aber vor allem immer ganz nah dran. Paul gibt Euch Einblicke in die wichtigsten Ereignisse der Welt, egal ob Ukraine, Israel, der US-Wahlkampf oder hier in Deutschland und erzählt, was das Reporterleben mit ihm persönlich macht. Paul liefert Euch in RONZHEIMER. Interviews und Analysen, beleuchtet die Hintergründe und ist live vor Ort - abonniert den Podcast und verpasst keine Folge mehr.
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Resumen del episodio

Der Journalist Tim Röhn analysiert die aktuelle Lage in Ceuta nach dem Massenansturm und beleuchtet die Diskrepanz zwischen offiziellen Regierungsangaben und der Realität vor Ort. Dabei werden die Schwierigkeiten bei der Identifizierung von Minderjährigen sowie die politische Instrumentalisierung der Krise thematisiert. Darüber hinaus wird die Vertrauenskrise der spanischen Regierung unter Pedro Sánchez sowie die Nutzung von Migration als politisches Druckmittel durch Marokko diskutiert. Die Episode beleuchtet zudem die wirtschaftliche Bedeutung der Zuwanderung für den spanischen Arbeitsmarkt und die tiefe gesellschaftliche Spaltung Spaniens durch den Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte.

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Und das war nun mal wirklich nicht der Fall und das ist auch bis heute nicht der Fall. Also es werden ein paar Tausend sein, die weiter in Ceuta sind.

00:02:46 · Tim Röhn widerspricht der Behauptung des spanischen Ministerpräsidenten, dass fast alle Migranten bereits zurückgekehrt seien.

Sie sind zum einen ertrunken, sie sind zum anderen angesichts der Massen an Menschen zertrampelt worden.

00:10:43 · Röhn berichtet über die Todesursachen unter den Migranten während des Ansturms auf Ceuta.

Mit diesen Aussagen, die er dann sich als falsch herausgestellt hat, weil man eben sehen kann anhand von verschiedenen Bildern, dass sich weiter sehr viele Menschen, sehr viele Migranten in Ceuta befinden, hat er eine Vertrauenskrise ausgelöst.

00:16:45 · Die fehlerhafte Kommunikation der spanischen Regierung über die Anzahl der Rückkehrer nach Marokko wird als Ursache für einen Vertrauensverlust benannt.

Ich würde erstmal einen Minischritt zurückgehen und sagen, die letzten Jahre haben gezeigt, dass Marokko das Thema Migration immer wieder als Waffe benutzt hat.

00:24:09 · Der Sprecher erläutert die geopolitische Strategie Marokkos, Migrationsbewegungen zur Erzielung politischer Vorteile einzusetzen.

43 Prozent aller neu geschaffenen Stellen von Zuwanderern besetzt wurden.

00:30:01 · Diese Statistik unterstreicht die enorme wirtschaftliche Relevanz der Migration für den spanischen Arbeitsmarkt.

Episodios

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Die Wahrheit über die Migranten-Krise. Mit Tim Röhn

Der Journalist Tim Röhn analysiert die aktuelle Lage in Ceuta nach dem Massenansturm und beleuchtet die Diskrepanz zwischen offiziellen Regierungsangaben und der Realität vor Ort. Dabei werden die Schwierigkeiten bei der Identifizierung von Minderjährigen sowie die politische Instrumentalisierung der Krise thematisiert. Darüber hinaus wird die Vertrauenskrise der spanischen Regierung unter Pedro Sánchez sowie die Nutzung von Migration als politisches Druckmittel durch Marokko diskutiert. Die Episode beleuchtet zudem die wirtschaftliche Bedeutung der Zuwanderung für den spanischen Arbeitsmarkt und die tiefe gesellschaftliche Spaltung Spaniens durch den Aufstieg rechtspopulistischer Kräfte.

04 ago. 2026
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Trumps Iran-Überraschung / Migrations-Debatte eskaliert

In dieser Episode analysieren die Journalisten die unvorhersehbare Außenpolitik von Donald Trump, insbesondere im Hinblick auf die geopolitische Instabilität zwischen dem Iran und Israel sowie die Auswirkungen auf die militärische Abschreckung. Zudem wird die Migrationskrise in Ceuta thematisiert, wobei die schnelle Politisierung durch Verschwörungstheorien und die mediale Dynamik im Fokus stehen. Darüber hinaus beleuchtet der Podcast die politische Instabilität bei der deutschen Rentenreform. Es wird untersucht, wie parteiinterne Differenzen und Wahlkampfinteressen in Ostdeutschland den Kurs von CDU und SPD bei der Debatte um die Rente mit 63 gefährden.

03 ago. 2026
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Inside Moskau: Putin plant eine böse Überraschung. Mit Alexander Graf Lambsdorff

In diesem Gespräch reflektiert der ehemalige deutsche Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorf, über seine diplomatische Tätigkeit unter schwierigen politischen Bedingungen. Er beleuchtet die Herausforderungen der Informationsbeschaffung und Analyse inmitten von Überwachung durch den FSB sowie der konfrontativen russischen Propaganda. Darüber hinaus analysiert er die strategische Entwicklung des Krieges, die Auswirkungen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur und die zunehmende Repression gegen die demokratische Opposition. Das Gespräch thematisiert zudem die tiefgreifenden politischen Folgen des Todes von Alexei Nawalny sowie die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen.

02 ago. 2026
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ZEITREISE: Wie Putins Reich schon einmal zerfiel. Mit Claudia Weber

In diesem Gespräch reflektiert die Historikerin Claudia Weber über den Zerfall der Sowjetunion und der DDR sowie die persönlichen Erfahrungen während der Ära von Glasnost und Perestroika. Sie beleuchtet die Unvereinbarkeit von Reformbemühungen mit einem totalitären System, die Rolle des technologischen Wandels und die Dynamiken innerhalb der Teilrepubliken bis hin zum Putsch von 1991. Darüber hinaus werden die geopolitischen Folgen des Zusammenbruchs thematisiert, insbesondere die Debatte um die NATO-Osterweiterung und die rechtliche Bedeutung von Sicherheitsversprechen im Vergleich zu Garantien. Abschließend zieht Weber Parallelen zur aktuellen Lage in Europa und analysiert den Wandel von einer ideologiegetriebenen hin zu einer imperialen Logik im heutigen Russland.

01 ago. 2026
780-

Migranten stürmen EU-Grenze: Ist die Krise wieder da? Mit Gerald Knaus

In diesem Interview diskutiert der Experte Gerhard Knaus die aktuelle Migrationssituation in Ceuta und analysiert, wie die politische Instrumentalisierung von Grenzen durch Marokko zu einer lokalen Ressourcenüberforderung führt. Er erläutert, dass eine effektive Steuerung irregulärer Migration davon abhängt, ob Drittstaatsabkommen und die Rücknahme von Staatsbürgern durch Marokko als Signal der Aussichtslosigkeit genutzt werden können. Der Beitrag beleuchtet zudem die Diskrepanz zwischen medialer Darstellung und tatsächlichen Statistiken sowie die Rolle Südamerikas für die spanische Migrationsentwicklung. Es wird erörtert, wie neue EU-Rechtsgrundlagen dazu beitragen könnten, die Abhängigkeit von Grenzstaaten zu verringern und die territoriale Souveränität zu wahren.

01 ago. 2026