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Bayerischer Rundfunk

7390 - Toxische Weiblichkeit – Gefährliche Stereotype über und von Frauen
Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte und Archäologie, Literatur, Architektur, Film und Musik, Beiträge aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik. Und immer ein sinnliches Hörerlebnis.
7390 - Toxische Weiblichkeit – Gefährliche Stereotype über und von Frauen
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Die ganze Welt des Wissens, gut recherchiert, spannend erzählt. Interessantes aus Geschichte und Archäologie, Literatur, Architektur, Film und Musik, Beiträge aus Philosophie und Psychologie. Wissenswertes über Natur, Biologie und Umwelt, Hintergründe zu Wirtschaft und Politik. Und immer ein sinnliches Hörerlebnis.

Resumen del episodio

Die Episode untersucht die Erweiterung des Begriffs „toxisch“ von der Toxikologie auf soziale und geschlechtsspezifische Dynamiken. Im Zentrum steht die Debatte um das Konzept der „toxischen Weiblichkeit“, das als Gegenstück zur etablierten „toxischen Männlichkeit“ auftritt. Während der Begriff in Online-Diskursen präsent ist, bleibt er wissenschaftlich weitgehend ungeklärt und wird teils ideologisch instrumentalisiert. Die Sendung beleuchtet verschiedene Perspektiven: von der Analyse destruktiver Rollenbilder durch die Autorin Sophia Fritz, die archetypische Verhaltensmuster wie das „gute Mädchen“ beschreibt, bis hin zur wissenschaftlichen Kritik von Hannah McCann. Es wird hinterfragt, ob solche Begriffe dabei helfen, schädliche gesellschaftliche Erwartungen sichtbar zu machen, oder ob sie lediglich neue moralische Urteile und Klischees verfestigen.

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Destacados

Mit dem Begriff toxische Männlichkeit werden problematische Eigenschaften beschrieben, etwa Aggression, Gewaltbereitschaft und all jene gefährlichen Seiten von Männlichkeit, an denen viele Männer festhalten.

00:01:35 · Die Kulturwissenschaftlerin Hannah McCann definiert die Kernaspekte des Konzepts der toxischen Männlichkeit.

Als Frau greife ich statt auf Macho-Gehabe eher auf die Rolle der fürsorglichen Mutter oder des netten Mädchens von nebenan zurück, um meine Interessen durchzusetzen.

00:10:44 · Sophia Fritz beschreibt, wie Frauen Machtansprüche durch traditionelle Rollenbilder innerhalb eines hierarchischen Systems ausüben.

Manchmal habe ich das Gefühl, von keiner Beziehung so beschädigt worden zu sein, wie von der Konditionierung ein gutes Mädchen sein zu müssen.

00:12:15 · Die Theatermacherin Maike Plath teilt ihre persönliche Erfahrung mit dem Druck, stets angepasst und freundlich zu agieren.

Das Verhalten ist nicht neu, nur der Begriff es toxisch zu nennen.

00:14:04 · Genderwissenschaftlerin Stevie Schmiedl ordnet die aktuelle Debatte in eine lange feministische Tradition ein.

Ich denke, der Grund, warum Menschen Begriffe wie toxische Männlichkeit oder toxische Weiblichkeit verwenden, ist, dass sie eine einfache Abkürzung sind, um Probleme zu benennen.

00:19:47 · Hannah McCann liefert eine Erklärung für die populäre Verwendung dieser Schlagworte im öffentlichen Diskurs.

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Toxische Weiblichkeit – Gefährliche Stereotype über und von Frauen

Die Episode untersucht die Erweiterung des Begriffs „toxisch“ von der Toxikologie auf soziale und geschlechtsspezifische Dynamiken. Im Zentrum steht die Debatte um das Konzept der „toxischen Weiblichkeit“, das als Gegenstück zur etablierten „toxischen Männlichkeit“ auftritt. Während der Begriff in Online-Diskursen präsent ist, bleibt er wissenschaftlich weitgehend ungeklärt und wird teils ideologisch instrumentalisiert. Die Sendung beleuchtet verschiedene Perspektiven: von der Analyse destruktiver Rollenbilder durch die Autorin Sophia Fritz, die archetypische Verhaltensmuster wie das „gute Mädchen“ beschreibt, bis hin zur wissenschaftlichen Kritik von Hannah McCann. Es wird hinterfragt, ob solche Begriffe dabei helfen, schädliche gesellschaftliche Erwartungen sichtbar zu machen, oder ob sie lediglich neue moralische Urteile und Klischees verfestigen.

23 jul. 2026
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Ocker - Die edle Farbe aus der Erde

Diese Episode von Radio Wissen beleuchtet die faszinierende Welt des Ockers, ausgehend von den spektakulären natürlichen Formationen im französischen Vaucluse. Der Bericht verfolgt den Weg des Erdpigments vom Abbau im ockerhaltigen Sandstein über die industrielle Verarbeitung und das Kalzinieren zu rotem Ocker bis hin zur Verwendung in der Kunst und Industrie. Neben der geologischen Entstehung der farbenprächtigen Felsen werden auch die historische Bedeutung des Ockers als Handelsgut, seine Nutzung in der Steinzeit sowie die harten Arbeitsbedingungen in den historischen Minen von Bruoux thematisiert. Die Dokumentation zeigt zudem die kulturelle Verbindung der Region Roussillon zur Farbe und wie natürliche Pigmente bis heute Künstler inspirieren.

23 jul. 2026
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Indigene in Südamerika „Wir sind seit 500 Jahren im Widerstand“

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22 jul. 2026
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Gemeinsinn - Widerstandskraft in schwierigen Zeiten

Diese Episode von Radio Wissen setzt sich mit dem Begriff des Gemeinsinns auseinander und untersucht dessen Bedeutung als gesellschaftlicher Kitt in Zeiten globaler Krisen. Der Podcast beleuchtet die Spannung zwischen individuellem Eigennutz und kollektiver Verantwortung, wobei historische Entwicklungen von feudalen Strukturen über den Kapitalismus bis hin zu indigenen Philosophien wie Ubuntu oder Sumak Kausai betrachtet werden. Neben theoretischen Definitionen werden praktische Ansätze der Gemeinwohlökonomie sowie lokale Initiativen wie Repair-Cafés oder Tauschringe vorgestellt. Die Folge diskutiert, ob eine Rückbesinnung auf Kooperation und die Überwindung des reinen Konkurrenzdenkens notwendig ist, um ökologische und soziale Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen.

22 jul. 2026
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Absturz von Luftschiff LZ 7 - Zeppelin-Katastrophe ohne Panik

Diese Episode von Radio Wissen beleuchtet die bewegte Geschichte der Zeppelin-Luftschiffe zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Euphorie um das Luftschiff LZ7 und die damit verbundene Imagekampagne der DELAG, die trotz einer spektakulären Havarie im Teutoburger Wald die nationale Begeisterung für diese neue Technologie befeuerte. Der Podcast analysiert die Verbindung zwischen technologischem Fortschritt, nationaler Identität im Deutschen Kaiserreich und dem Schicksal von Ferdinand Graf von Zeppelin. Der Bericht spannt den Bogen von den ersten Experimenten mit starren Luftschiffen über den Einsatz in militärischen Konflikten bis hin zum tragischen Ende der Ära durch die Katastrophe der Hindenburg. Dabei werden auch die technischen Herausforderungen, wie die Verwendung von entzündlichem Wasserstoff, und die sozioöklinische Bedeutung der Luftfahrt als Symbol für Macht und Prestige thematisiert.

21 jul. 2026